Collage "United Nations"
eine Ausstellung von Richard Hillinger in der Hauptschulaula vom 6. - 15. Juli 2001

"Der Flügelschlag eines Schmetterlings in China, Auslöser eines Hurrikans, der Wochen später über die Karibik tobt". Diesen Metapher  der "Chaosforschung" benutzte Hans-Dietrich Genscher im November 1992 in seinem  Memorandum zum Projekt Collage United Nations. Beispielhaft für die Verzahnung lokaler Ereignisse mit globalen Umwälzungen war für ihn die Verwirklichung der "Deutschen Einheit", beginnend mit den Freiheitsbestrebungen in den osteuropäischen Staaten in den 80er Jahren.
"Die globale Betrachtungsweise der großen und komplexen Probleme einer Welt, in der die wechselseitige Abhängigkeit der Nationen kontinuierlich wächst" so der Club of Rome, ist Ausgangspunkt für die Collage UN, ein authentisches Zeitdokument für die differenzierten politischen, religiösen und kulturellen Aspekte des Planeten Erde, dessen Zielsetzung das 

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bessere Verständnis zwischen den Völkern und Kulturen anvisiert und die notwendige Entstehung eines globalen Bewusstseins, eines Weltethos, impliziert. 
   

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Steinbock
Grotte Chauvet, 30000 v. Chr.

Ausschnitt aus der Collage
UNITED NATIONS

Ziege
Joseph Beuys, 1957

   
Dieses globale Bewusstsein will der gebürtige Vilsbiburger, heute in Landshut lebende Konzeptkünstler,  Richard Hillinger durch seine Ausstellungen fördern. Im Zentrum stehen seine völkerverbindenden Collagen "back to the roots" mit den Unterschriften bedeutender Staatsoberhäupter. Diese Collagen werden umrahmt von historischer und moderner Kunst.
   

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Tasse mit Fingerriefen
Urnenfelder Kultur um 1100 v. Chr.

Urnen
Urnenfelderkultur
   

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  Gürtelhaken
Altheimer Kultur um 3600 v. Chr.

Mammutstoßzahn
des Siegsdorfer Mammut

Auf Initiative von Richard Hillinger wird der Collage United Nations Preis heuer zum dritten Mal vergeben. Nach dem früheren polnischen Staatspräsidenten Lech Walesa und dem ehemaligen Außenminister und Ministerpräsidenten Ungarns, Gyula Horn, erhält diesen Preis in Form eines altägyptischen Obelisken in diesem Jahr die burmesische Friedennobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Den Preis nimmt in Landshut noch in diesem Jahr Dr. Sein Win, Premierminister der burmesischen Exilregierung, stellvertretend für die unter Hausarrest stehende Politikerin entgegen.

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Joseph Beuys
Ohne Titel (Hirsch) 1954
Bleistift und Beize auf Papier

Höhlenbär aus der Grotte
Chauvet, Frankreich
  

Kultische Stierplastik von Mötzing
Linienbandkeramische Kultur
um 5500 v. Chr.

Ausstellung "Tierzeichnung im Rahmen des Collage United Nations Projekts"
am 28. September bis 14. Oktober in der Sparkasse

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