Vilsbiburg - das Profil einer Stadt

Vilsbiburg - ein Nest? Nein, wirklich nicht.
Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren sauber entwickelt. Vilsbiburg hat zwar den Titel Kreisstadt verloren, ist aber zu einem attraktiven Zentrum des südlichen Landkreises herangewachsen.

Dennoch fühlt man sich in Vilsbiburg nicht unbedingt urban als klassischer Städter, sondern es herrscht ein südliches, ländliches Lebensgefühl im Spannungsfeld zwischen modernen Lebensqualitäten und traditionellem Brauchtum.
Die Bürger können stolz auf ihre Stadt sein.

Den knapp 11000 Einwohnern wird ein breitgefächertes Angebot geboten:
Mit Gymnasium, Realschule, Grund- und Hauptschule, Krankenpflegeschule, Volkshochschule oder Musikschule stehen für den Nachwuchs alle Bildungsmöglichkeiten offen.
Darüber hinaus gibt es einen Kinderhort und Mittagsbetreuung für die Grundschule, damit Alleinerziehende auch hier nicht allein sind.

Vilsbiburg wächst. Der größte Arbeitgeber baut ein gigantisches Technologiezentrum, der Landkreis teilt sich mit der Stadt die Kosten einer neuen Kreis- und Stadtbibliothek, ein privater Förderkreis plant den Bau eines neuen Kulturzentrums.

Gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern arbeitet eine Arbeitsgruppe daran, das Erscheinungsbild des Stadtzentrums behutsam den neuen Erfordernissen anzupassen. Es entstehen neue Geschäfte, eingesessene Geschäfte wandeln ihr Gesicht und eine junge Generation von Geschäftsleuten prägt das Stadtleben.

Die Gastronomie blüht auf. Wenngleich die traditionelle Küche nur in kleinen Wirtshäusern zu Hause ist, findet man in Vilsbiburg alle gängigen Küchen - ob asiatisch, italienisch, griechisch oder Fast Food. Auch gemütliche Biergärten sind in die Stadt zurückgekehrt. Und am Rande der Stadt entsteht ein modernes Sport- und Tagungshotel.

Viele Vilsbiburger empfinden ihre Stadt als nicht außergewöhnlich.
Sie empfinden die zahlreichen Angebote als normal. Doch Fremde und "Zuagroaste" staunen nicht schlecht über das pralle Leben in dem vermeintlichen Nest...

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