Tradition, Kultur und Lebensfreude

Wenn die jüngsten Forschungserkenntnisse stimmen, ist Vilsbiburg etwa 1000 Jahre alt. Lange Zeit war die Stadt nur eine vorgelagerte Bastion der Regierungshauptstadt, doch spätestens im vergangenen Jahrzehnt ist das Selbstbewusstsein der Vilsbiburger deutlich gewachsen. Und zwar mit Recht.

Die Vilsbiburger haben sich inzwischen nicht nur auf ihre Traditionen besonnen, sie haben auch ihre eigenen Fähigkeiten entdeckt. Markttage werden zum Großereignis, zu den Festen der Bürgerschaft kommt die ganze Region zusammen - Volksfest, Stadtfest, Fischerfest, Pfarrfest, Sportparkfest, Flugplatzfest, Pferdemarkt, Töpfermarkt, Nikolausmarkt... ...und die Liste ist noch lange nicht zu Ende.

Kultur wird in Vilsbiburg großgeschrieben. Die Stadthalle war wiederholt ein Tourneestop von Pop- und Theatergrößen. Aber auch die Bürger selbst machen Musik. Und zwar nicht schlecht. Das Orchester des Gymnasiums ist die Keimzelle für klassische Musik, die sich zu Großereignissen wie der Aufführung "Carmina Burana" in der Stadthalle auswächst.
Es gibt Ausstellungen für moderne Kunst ebenso wie für Hobbymaler.
Bekannte Dichter kommen in die Stadt, Kabarettisten und Lebenskünstler. Und die LichtSpielberg- Kinos ziehen Menschen aus halb Niederbayern an die Vils.

Wie in der Kunst geht auch der Sport in die Breite. Zwar spielten die Volleyballdamen und die Tennisherren aus Vilsbiburg bereits in der Bundesliga, doch das eigentliche sportliche Leben bestreiten die Bürger:
Allein der TSV Vilsbiburg unterhält 15 Abteilungen für 2300 Mitglieder. Die Nachwuchsarbeit wird groß geschrieben, der Breitensport auch. Für jede Alters- und Könnensstufe gibt es ein passendes Angebot. Es gibt Fitness-Treffs und Freizeit-Turniere wie Beach-Volleyball, Streetball oder Schwimmfeste.
Selbst Golf soll für Normalverdiener bezahlbar bleiben.

Die Vergangenheit bleibt ebenso lebendig. Das Heimatmuseum gilt im weitem Umkreis als beispielhaft, seine Kröninger- Ausstellung auch. Die umfangreichen Heimatforschungen des Heimatvereins halten die Erinnerung an schlechtere Zeiten wach. Damit die Vilsbiburger nicht vergessen, warum sie selbstbewusst sein dürfen...

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