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Wenn die jüngsten Forschungserkenntnisse stimmen, ist Vilsbiburg etwa 1000
Jahre alt. Lange Zeit war die Stadt nur eine vorgelagerte Bastion der
Regierungshauptstadt, doch spätestens im vergangenen Jahrzehnt ist das
Selbstbewusstsein
der Vilsbiburger deutlich gewachsen. Und zwar mit Recht. Die Vilsbiburger haben sich inzwischen nicht nur auf ihre Traditionen besonnen, sie haben auch ihre eigenen Fähigkeiten entdeckt. Markttage werden zum Großereignis, zu den Festen der Bürgerschaft kommt die ganze Region zusammen - Volksfest, Stadtfest, Fischerfest, Pfarrfest, Sportparkfest, Flugplatzfest, Pferdemarkt, Töpfermarkt, Nikolausmarkt... ...und die Liste ist noch lange nicht zu Ende. Kultur wird in Vilsbiburg großgeschrieben. Die Stadthalle war
wiederholt ein Tourneestop von Pop- und Theatergrößen. Aber auch die Bürger selbst
machen Musik. Und zwar nicht schlecht. Das Orchester des Gymnasiums ist die Keimzelle für
klassische Musik, die sich zu Großereignissen wie der Aufführung "Carmina
Burana" in der Stadthalle auswächst. Wie in der Kunst geht auch der Sport in die Breite. Zwar spielten die
Volleyballdamen und die Tennisherren aus Vilsbiburg bereits in der Bundesliga, doch das
eigentliche sportliche Leben bestreiten die Bürger: Die Vergangenheit bleibt ebenso lebendig. Das Heimatmuseum gilt im weitem Umkreis als beispielhaft, seine Kröninger- Ausstellung auch. Die umfangreichen Heimatforschungen des Heimatvereins halten die Erinnerung an schlechtere Zeiten wach. Damit die Vilsbiburger nicht vergessen, warum sie selbstbewusst sein dürfen... |