Buja im Friaul --- Partnerstadt von Vilsbiburg

  
Friaul Julisch-Venetien
ist die nordöstlichste Region von Italien und grenzt im Norden an Österreich (Kärnten), im Osten an Slowenien und im Westen an die Region Venetien. Wegen der territorialen Besonderheiten, ihrer sprachlichen Vielfältigkeit und dem eigenen Dialekt, Friulanisch, besitzt Friaul-Julisch Venetien einen Sonderstatus der Selbstverwaltung.

Touristisch ist das Gebiet sehr interessant. Die karnischen Alpen im Norden werden gerne im Winter zum Skifahren, die langen Sandstrände von Lignano, Bibione und Grado an der Adria im Sommer zum Baden besucht. Die Region dazwischen bietet aber auch sehr viele Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Schönheiten und Freizeitmöglichkeiten. Hier liegt Buja, ca. 25 km nördlich von Udine.
  
Buja erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 22,5 qkm. Das Land ist hügelig zwischen 160 und 335 Meter ü.d.M. In den 49 Ortsteilen ("Flecken") leben ca. 6700 Einwohner. Das Zentrum von Buja ist S. Stefano, andere wichtige Ortsteile sind Avilla, Madonna, Usinins, Tomba, Urbignacco, S. Floreano  und natürlich der reizvolle Hügel von Monte. Leider war am 6. Mai 1976 auch Buja von dem schweren Erdbeben im Friaul betroffen.

Buja wurde als Stadt der Münzen berühmt. Zahlreiche Künstler entwarfen und prägten hier Medaillen. In einem Museum können sich die Besucher heute von dieser Kunst überzeugen.

  
Die Partnerschaft zu Buja ist historisch begründet. Noch heute leben dort Menschen, deren Urgroßväter als Ziegelbrenner in Vilsbiburg gearbeitet haben und deren Großväter hier zur Schule gegangen sind. Franz Grötzinger vom Vilsbiburger Heimatverein begründet sein umfangreiches Engagement für diese Städtepartnerschaft mit diesen historisch gewachsenen Beziehungen.
  

Homepage der Stadt Vilsbiburg