Caritas-Alten- und Pflegeheim "Geschwister- Lechner-Haus"
Untere Stadt 4a, 84137 Vilsbiburg
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Gemeinschaftseinrichtungen

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Ein wichtiges Anliegen ist Martin Priller der Kontakt zwischen den Bürgern und den Bewohnern des Heims. "Dazu haben wir unter anderem Begegnungsnachmittage an zwei Tagen der Woche eingeführt", erklärt der Heimleiter. Dabei kommen Leute von außen und sitzen mit den Heimbewohnern bei Kaffee und Kuchen zusammen. Zwei bis drei Tische kämen dabei mittlerweile zusammen, an denen die Leute miteinander plaudern könnten. KAB und Frauenbund betreuen gemeinsam diese Einrichtung.

Aber auch sonst pulsiert das Leben im Heim und es herrscht keineswegs Isolation: So zählt Martin Priller auf, dass der Kirchenchor einen Gottesdienst im Altenheim gestaltete und dabei für die Bewohner gesungen hat, oder dass die Grundschüler vor den Ferien noch ein Singspiel aufgeführt haben. Vergrößerung

"Unsere Bewohner waren gemeinsam auf dem Volksfest, konnten einem Klavierkonzert lauschen oder an der Krankenwallfahrt auf den Berg teilnehmen", zählte Martin Priller weiter auf. "Es soll ungefähr alle eineinhalb Wochen etwas los sein", ist sein Ziel.

Besprechungen finden auch zwischen der Heimleitung und dem neu ins Leben gerufenen Heimbeirat unter der Leitung von Therese Meierholzner statt. Vergrößerung

Das Gremium, das sich aus fünf Bewohnern des Heims zusammensetzt, hat als ersten Verbesserungsvorschlag schon durchgebracht, dass das Abendessen eine halbe Stunde früher serviert wird.

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Bei dem Essen, das im Heim selbst gekocht wird, können die Bewohner mittags mittlerweile unter drei Menüs auswählen. Dabei fördert es Martin Priller auch, dass die Bewohner im Speisesaal des Heims essen anstatt, wie früher allgemein üblich, auf den jeweiligen Zimmern. "Da wird die Gemeinschaft gepflegt." Und als sichtbares Zeichen dieser Gemeinschaft isst auch die Heimleitung im Saal mit ihren Schützlingen. Diese sollen ohnehin soweit möglich aus ihren Betten geholt werden. So sieht es der Grundsatz der aktivierenden Pflege vor, den Martin Priller vertritt. Für jedes Stockwerk habe man deshalb zwei spezielle Pflegestühle angeschafft, auf denen man auch schwer pflegebedürftige Bewohner ab und zu aus den Zimmern holen kann. "Die Leute blühen teilweise richtig auf bei sowas", weiß der Heimleiter zu berichten.

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Text: Vilsbiburger Zeitung vom 19.08.2000

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