Die Kirche von Haarbach
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"die capel hat pavt der edel vest
bolfgang hackh zu harbach auf sein aigen grut volent nach xpi gepurd MCCCCCX jar" So steht es rechts am Eingang zur Kirche in Haarbach in gotischen Minuskeln, in einen Rotmarmorstein eingemeißelt. Wolfgang Hackh zu Harbach hatte also im Jahre 1510 die Kirche auf eigenem Grund errichtet. |
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Die Kirche steht hoch über dem Ort und diente in früher Zeit als Burg- und Schlosskapelle der Adeligen auf dem Rittergut Haarbach, die im Gotteshaus auch ihre Begräbnisstätte hatten. |
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Patronat der Kirche ist der hl. Michael und der hl. Laurentius. |
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Baubeschreibung der Kirche - außen:
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Die Kirche ist ein spätgotischer Bau mit barocken Veränderungen. |
Baubeschreibung der Kirche - innen:
Inneneinrichtung der Kirche.
In der nördlichen Seitenkapelle befindet sich kein Seitenaltar mehr.
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Auf der Altarmensa steht eine bemalte barocke Holzfigur St. Josef mit dem Knaben,
zweite Hälfte des 17. Jahrhundert. |
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In der rechten Seitenkapelle auf der Altarmensa eine Marienplastik mit dem Jesuskind. An den Wänden Grabplatten. |
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Auch der Ambo und das Gestühl im Chorraum ist aus Bronze modern gefertigt. Die Bronzewerke wurden vom Bildhauer Hans Wurmer aus Hausen bei Kehlheim um 1980 gefertigte. Da sich auch in der Kirche von Gaindorf Kunstwerke von ihm befinden hatte der Gaindorfer Pfarrer Stöckl, der auch Haarbach betreute sicherlich in ihm einen künstlerischen Freund. |
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An der rechten Langhausseite hängt am Wandpfeiler beim
Übergang zum Chor ein Chorkreuz in sehr schöner Arbeit. Im nicht ausgeschiedenen Chor
hängt ein Allerseelengemälde "Erlösung aus dem Fegefeuer". |
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Im hinteren Teil, an der nördlichen Langhauswand befindet sich eine eindrucksvolle St. Floriansdarstellung in Holz. |
| Im vorderen Teil auf der rechten Seite eine spätbarocke Kanzel mit Akantus-schnitzwerk und Rokokozutaten, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kanzel ist ohne Schalldeckel, die "hl. Geist - Taube" hängt an der Wand. |
Das hölzernen Kommuniongitter könnte aus der Erbauerzeit stammen.
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Im hinteren Teil der Kirche eine hölzerne Empore, Vorderseite
und Abstützung alt, Emporegestühl neu. |
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Text: Peter Käser, Zenelliring 43; 84155 Binabiburg; Tel: 08741 6999 Fotos: WG