Flussraummanagement: Wettbewerb
1. Preis:   Pirker - Pfeiffer GBR, menz + weik GBR, Hähnig + Gemmeke


                 Die Ziele des Wettbewerbs für den Vilsraum

Die Verbesserung des Hochwasserschutzes, die Optimierung des Freizeitwertes, die städtebauliche Entwicklung und verbesserte Fuß- und Radfahrerwege.

        Erster Bürgermeister Haider in der Dokumentation zum Wettbewerb
"Der 1. Preisträger hat dies in seiner Arbeit am besten herausgearbeitet und die Flussraumgestaltung ebenso hervorragend gelöst. Das Preisgericht sieht in dieser Planung auch die besten Entwicklungs- und Realisierungschancen."

 

Vergrößerung

Hochwasserschutzkonzept

Die Schaffung des Hochwasserschutzes für Vilsbiburg macht eine umfassende Neuordnung des Talraumes der Vils er-forderlich. Dies soll als Chance für die nachhaltige Ent-wicklung ergriffen werden, bei der die erforderlichen Hoch-wasserschutzmaßnahmen behutsam in die Auen- und Stadtlandschaft eingefügt werden und gleichzeitig eine ökologische und städtebauliche Aufwertung erfolgt.
Die bisher als Restfläche zwischen der heranwachsenden Bebauung verbliebene Vilsaue wird so zur zentralen grünen Achse von Vilsbiburg ausgebaut, in der das Bedürfnis nach stadtnahem Erholungsraum, kultureller Begegnung und Identität sowie Hochwassersicherheit, unter gleichzeitiger Wahrung ökologischer Belange, Rechnung getragen wird.

Vergrößerung

Fuß- und Radwegenetz

Vergrößerung

Planungsbereich Süd und Nord

Süd Nord

Der Entwurf sieht einen flächigen Bodenabtrag im Süd- und Nordabschnitt vor. Die geplante Stadt-terrasse wird durch eine als Brüstung ausgebildete Hochwasserschutzmauer begrenzt. Im weiteren Innenstadtbereich herrschen unterschiedlich gestaltete Spundwände vor. Der Steg zum Balkspitz wird als verankerter Schwimmponton ausgebildet, der im Hochwasserfall aufschwimmt. Das Preisgericht empfiehlt, die Flussaufweitung (Bereich Seebühne) durch eine Flutmulde. Mit der grundlegenden Neu-gestaltung von Festplatz- und Balkspitzbereich entsteht eine wertvolle innenstadtnahe Freiraumsituation mit differenzierter Erlebnis- und Nutzungsqualität.

Zentrum

Vergrößerung

Vergrößerung Vergrößerung

Die Planung überzeugt durch Stärkung der vorhandenen städtebaulichen Strukturen. Der Stadtplatz und die Untere Stadt werden intensiv verknüpft. Die Promenade an der Vils zwischen Floßgasse und Färberanger verspricht in ihrer Größzügigkeit eine hohe Aufenthaltsqualität. Die Aufweitung der Vils im Bereich Stadthalle versprichtö hohe Naherholungsqualität.

Textausschnitte und Pläne:  Dokumentation WWA Landshut         Luftaufnahme:  WG

zurück