Eine Gala italienischer Opernmelodien
Die
Chorgemeinschaft singt aus Opern verschiedener italienischer Komponisten
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Das Belcanto - der Schöngesang – ist stilprägend für die Opern des 19. Jahrhunderts und ganz besonders für die Werke italienischer Komponisten, „das ist die Krönung der Gesangskunst“, schwärmt Dirigent Peter Röckl. Denn der Gesang steht dabei absolut im Vordergrund mit ausgedehnten Melodiebögen, die sich beim Zuhörer schon zu manchem Ohrwurm entwickelt haben. Rossini, Donizetti und Bellini sind die Meister dieses Genres: Ihre Musik ist im Sommerkonzert der Chorgemeinschaft zu hören, gemeinsam mit Ausschnitten aus zwei Opern Puccinis, der bis ins 20. Jahrhundert hinein wirkte. Der Programmschwerpunkt liegt dabei eindeutig bei Gioachino Rossini (1792 - 1868): Von ihm sind zahlreiche Arien, Duette, Kanzone und Chorstücke aus der bekannten Oper „Il barbiere di Siviglia“ (Der Barbier von Sevilla) zu hören. Sie gilt als komische Oper, als Opera buffa, ebenso wie „L'italiana in Algeri“ (Die Italienerin in Algier), aus der eine Arie mit Chor zu hören ist. Faszinierend und geheimnisvoll wird es bei den Stücken aus „La Donna del Lago“, dem zwar weniger bekannten, aber von Leidenschaft geprägten „Fräulein vom See“. Um die große Leidenschaft der Liebe und dem Versuch, sie mittels eines Liebestranks, dem „L'elisir d'amore“, zu erzwingen, geht es in dem gleichnamigen Werk von Gaetano Donizetti (1797 - 1848), das weltweit zum Standartrepertoire der Opernhäuser zählt. Ebenfalls auf allen Bühnen zu sehen sind die Werke Vincenzo Bellinis (1801 - 1835), der als Schöpfer der romantischen italienischen Oper gilt. Dirigent Peter Röckl hat von ihm eine Arie mit Chor aus seiner letzten Oper „I Puritani“ (Die Puritaner) für das Publikum ausgewählt. Den Schlusspunkt im Programm setzen zwei Werke von Giacomo Puccini (1858 - 1924), dessen „Messa di Gloria“ die Chorgemeinschaft erst vergangenen Herbst aufgeführt hat. Jetzt im Sommer stehen Ausschnitte aus seiner letzten Oper „Turandot“ sowie aus dem Einakter „Gianni Schicchi“ auf dem Programm. Für die zahlreichen Arien dieser Operngala konnten die Solisten Karla Bytnarova (Mezzosopran), Stefan Cifolelli (Tenor) und Peter Tilch (Bariton) gewonnen werden, die alle drei am Landestheater Niederbayern engagiert sind bzw. waren. Zudem wird die Chorgemeinschaft Vilsbiburg unter der Leitung von Peter Röckl wie immer gemeinsam mit dem Konzertchor Landshut auftreten, begleitet vom Landshuter Sinfonieorchester. Der Kartenvorverkauf für die italienische Operngala beginnt am Samstag, 22. Mai, in der Marien-apotheke Vilsbiburg, Tel. 08741/968690, sowie bei Schreibwaren Wittmann Geisenhausen, Tel. 08743/2745.
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An diesem Abend können Opernfans in italienischen Melodien schwelgen: Die Chorgemeinschaft Vilsbiburg lädt für Samstag, 12. Juni, zur italienischen Operngala in die Vilstalhalle ein. Beginn ist um 20 Uhr. Ausgewählt wurden Ausschnitte aus Werken der Meister des Belcanto im 19./20. Jahrhundert mit großen Melodiebögen und Koloraturen: Rossini, Donizetti, Bellini und Puccini. Zu einer Nacht der schönen Stimmen wird dieses Konzert aber auch durch die drei Solisten, die dazu für die Arien gewonnen wurden: Karla Bytnarova, Stefan Cifolelli und Peter Tilch. Die aus Tschechien stammende Mezzosopranistin Karla Bytnarova kann bereits auf zahlreiche Wettbewerbserfolge zurückblicken und startete ihre Opernlaufbahn am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Sie stand aber auch schon auf der Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München, der Staatsoper und dem Nationaltheater in Prag. Am Landestheater Niederbayern sang sie die Donna Elvira in „Don Giovanni“, Nicklas und die Muse in „Hoffmanns Erzählungen“, Rosina in „Il barbiere di Siviglia“ oder Adalgisa in „Norma“. In der aktuellen Spielzeit sind am Landestheater Niederbayern der Tenor Stefan Cifolelli und der Bariton Peter Tilch zu hören. Letzterer hat bereits zweimal bei Konzerten der Chorgemeinschaft Vilsbiburg mitgewirkt: in Puccinis „Messa di Gloria“ und in Dvoraks „Requiem“. Hatte er anfangs Klarinette studiert, so ließ er sich später im Opern- und Konzertgesang ausbilden. Er trat als Konzertsänger bereits im In- und Ausland auf, u.a. mit dem New York Bach Ensemble unter Yoshua Rifkin. Zudem sang Peter Tilch verschiedene Partien im Opernfach, wurde mit dem Sonderpreis der Robert-Stolz-Stiftung ausgezeichnet und war 2002 Finalist in der Sparte Oper des Bundeswettbewerbs Gesang. Seit der Spielzeit 2003/04 ist der Bariton festes Ensemblemitglied am Landestheater Niederbayern und in der aktuellen Spielzeit als Alfred P. Doolittle in „My Fair Lady“, als Peter in „Hänsel und Gretel“, als Figaro in „Die Hochzeit des Figaro“ und als Le Baron in „Chèrubin“ zu hören. Stefan Cifolelli stammt aus Antwerpen, studierte in Brüssel Gesang, wo er am Opernhaus erste Erfahrungen und Erfolge auf der Opernbühne sammelte. Er sang an der Academia Rossiniana, wirkte bei CD-Produktionen mit. In Liège trat Cifolelli als Tamino in „Die Zauberflöte“ auf und übernahm den Tenorpart in „La Petite Messe Solennelle“ von Rossini. In der Spielzeit 2009/10 gab er sein erstes Solorecital im Operhaus La Monnaie in Brüssel und ist als Elvino in „La Sonnambula“ von Bellini am Landestheater Niederbayern zu hören. Zudem wird er heuer beim Sommerfestival in Solothurn zu erleben sein. Die drei Solisten singen Arien und Duette in der italienischen Operngala der Chorgemeinschaft Vilsbiburg und des Konzertchor Landshut. Die Leitung hat Peter Röckl, der auch das Landshuter Sinfonieorchester dirigiert. Das Konzert in der Vilstalhalle beginnt am 12. Juni um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf der Marienapotheke Vilsbiburg, Tel. 08741/968690, sowie bei Schreibwaren Wittmann Geisenhausen, Tel. 08743/2745, sowie an der Abendkasse.
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Texte: Gabi Schwarzbözl