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Doch der Komiker schlüpft auf der Bühne nicht nur in Berühmtheiten. Er ist
auch der Steinmetz, die Hausfrau mit Schürze und Haarreif, die mit ihrem
Mann «Lippenstift immer selber gemacht» hat oder der verschwitzte dicke
«Hungerkünstler». Auch die Nationalitäten scheut er nicht: Ob als Bayer,
der eine «Freundlichkeitsallergie» gegen die netten Bedienungen ohne
menschliche Regungen hat, oder als Chinese. Die «Feng Shui Kontrolle» und
Kochen «mit ein bisschen Glutamat» lassen grüßen.
Als tattriger, stotternder Alter mit Zylinder kommt er zum Schluss aber
doch wieder auf die Helden zurück: «Wo ist der allerletzte Held?»
Doch nicht die Bomberpiloten und Selbstmordattentäter von heute sind es,
das Heldenepos «Ich über mich» auch nicht und wohl auch nicht die Technik,
die das Publikum auf Hinweis des Kabarettisten be-klatscht. «Nur von der
eigenen Heldentat weiß man sicher, dass es eine echte ist», resümiert
Schleich.
Diese und seine allerletzten Helden gibt er den Besuchern auf CD mit auf
den Weg, nur, dass er dabei nicht, wie einige Kollegen, «den Ausgang
blockiert».

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