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Die Städte legten sich, in der
Regel auf die Embleme ihrer seit dem 12. Jahrhundert auftretenden Siegel
zurückgreifend, erst um die Mitte des 14. Jahrhunderts Wappen zu und
zeigten, wenn nicht den Stadtpatron, dann meistens Tor und Mauer. Die
Stadt Vilsbiburg zeigt im Wappen die heraldischen Zeichen des Landesherrn.
Auf den Straßen zugewandten Seiten unseres städtischen Wahrzeichens dem
Stadtturm, befindet sich das Vilsbiburger Stadtwappen, ein senkrecht
geteiltes Wappenschild mit rotem Panther und den bayerischen Rauten. Im
Gewölbe der Stadtpfarrkirche ist neben dem "redenden" Biberwappen, das bis
1955 als Markt- und Stadtwappen Verwendung fand, das heutige Stadtwappen
mit dem roten Panther zu sehen. Diese beiden Wappen zählen zu den
ältesten, aber auch originellsten noch vorhandenen Wappenzeichnungen der
bürgerlichen Verwaltung von Markt und Stadt. Mitten am Stadtplatz, wird
man auch bei Haus Nr. 31 fündig, ein in rot-weißem Farbton sich
darstellendes Stadthaus. Zwischen den in Stuck gerahmten Fenstern im
Giebel, präsentiert sich das Stadtwappen mit den bayerischen Rauten, dem
roten Panther und dem Schriftzug "Vilsbiburg". Früher war das
"Biberwappen" an dieser Stelle. Bei dem stattlichen und sauberen Eindruck,
den das Haus hinterlässt, könnte man glauben, hier ist das Rathaus und die
Verwaltung der Stadt untergebracht, und ganz abwegig ist der Gedanke
nicht, denn hier war das alte Rathaus, mit Unterbrechungen bis 1969. Unter
Belassung der Fassade von 1900 (Anton III. Wagner, Baumeister), wurde das
Haus 1986 ein Neubau der Sparkasse. Ein Haus mit einem gut sichtbaren
Stadtwappen zur Identifikation, eine Aufschrift mit "Stadtverwaltung" oder
"Rathaus", fehlt auf dem |
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Stadtplatz. Neben dem Eingang
zum heutigen Rathaus ist eine moderne Bronzetafel angebracht, mit
Aufschrift und Wappen, ohne die heraldischen Farben eines Stadtwappens.
Im Jahr 1903 wurde das untere Tor mit den seitlich angrenzenden Häusern,
zu denen auch das 1727 erbaute Rathaus gehörte, abgebrochen. Der Privatier
Paul Söll errichtete 1905 das heutige Rathaus, als privates Wohnhaus. Er
lässt sich vom Baumeister Josef Lehner im Jahr 1903 einen Fassadenplan
machen. Auf diesem Plan erscheint nun auf der Vorderseite (heute: Rathaus
rechtes Fenster, 2. OG) statt dem Fenster ein großes Kreuzmedaillon für
die Aufnahme eines Wappen. Statt dem mittleren Fenster im 2. Obergeschoß,
ist eine Mariendarstellung nach Lucas Cranach, in Stuck, auf der Zeichnung
vorgesehen. Da Paul und Magdalena Söll kinderlos waren, schenkten sie ihr
Haus dem Markt Vilsbiburg. Der Plan von Lehner, mit dem Medaillon zur
Aufnahme eines Wappens wurde nicht ausgeführt. Ansonsten hätte man in
dieses Medaillon bei der Übernahme als Rathaus, das Vilsbiburger
Stadtwappen einbringen können, welches zur Identifizierung der
Stadtverwaltung auf dem Stadtplatz, einen guten Beitrag
geleistet hätte. |

Fassandenplan vom Baumeister Josef Lehner 1903
heute Rathaus
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Nach der Erhebung
zur Stadt am 1. April 1929, schreibt der Heimatforscher und Pfarrer
Bartholomäus Spirkner am 5. April 1929 an das Hauptstaatsarchiv in
München, welches Wappen sich die Stadt Vilsbiburg nun zu Eigen machen
soll. Am 11. April wird Spirkner verständigt, dass es die Auffassung des
Archivs ist: "Was das Wappen von Vilsbiburg anbelangt, so wird mit Recht
auf die einwandfreie Darlegung von Otto Hupp Bezug genommen. Das Siegel
von 1374, das auf dem sog. Brandbrief sich befindet, kann sogar im
gewissen Sinn als das Stadtsiegel angesehen werden, es steht jedenfalls
den beiden Urkunden von 1323 und 1341, in denen von der Stadt Vilsbiburg
die Rede ist, ziemlich nahe und der niederbayerische Panther hat im Wappen
von Vilsbiburg eine größere Daseinsberechtigung als der aus einem
unverstandenem Namen abgeleitete Biber. Für Verleihung bzw. Abänderung von
Ortswappen ist das Staatsministerium des Inneren zuständig."
Bei dem
hier genannten "Brandbrief" vom 25. November 1374 handelt es sich um eine
Vereinbarung von mehr als 150 Städten, Märkten und Adeligen, gegenüber den
bayerischen Herzögen zur gemeinsamen Friedenswahrung "einander nicht zu
brennen und zu schaden". Unter den siegelnden ist auch Vilsbiburg mit
seinem ältesten bisher festgestellten Siegel der Vilsbiburger Bürgerschaft
mit der Umschrift "Sigillum civium Piburgensium". Auf dem Wachssiegel
befinden sich die bayerischen Rauten und der feuerspeiende, nach rechts
gewendete Panther.
Am 20. Juli 1936 gibt Bürgermeister Carl Köhler (1934-45) in einem
Schreiben an Pfarrer B. Spirkner eine Erklärung wegen dem Stadtwappen ab,
wonach das ältere Wappen nun offiziell als Stadtwappen anerkannt ist. Es
weist im gespaltenen Dreieck rechts (heraldisch) den niederbayerischen
Panther, links die weiß-blauen Rauten auf.
Dennoch wurden erst 25 Jahre nach der Stadterhebung in einer
Bürgervereinsversammlung die Bürger im Frühjahr 1954 durch Bürgermeister
Hans Kögl, in Sachen neues Stadtwappen dahingehend informiert, dass beim
Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München Ermittlungen angestellt wurden.
Das gegenwärtige Stadtwappen und frühere Marktwappen, mit den bayerischen
Rauten und dem schräg nach oben laufenden Biber, ist nicht die Urform des
Vilsbiburger Stadtwappens. Dieses Wappen besteht seit dem Jahr 1514,
während das älteste Wappen bis 1240 zurückreicht. Der Stadtrat befasste
sich am 26. Juni 1954 mit dem Thema und es war die Frage zu prüfen, ob die
Stadt das bisherige Wappen beibehält oder das älteste mit Rauten und
Panther nimmt. Nach Mitteilung des Hauptstaatsarchivs müsste ein Entwurf
erst auf Grund der vorliegenden Beschreibung erstellt werden. Der Stadtrat
war sich einig, dass ein Entwurf über das älteste Stadtwappen durch das
Archiv erstellt werden soll, damit eine Bereinigung herbeigeführt werden
kann.
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Ein Schreiben vom Staatsarchiv ging am 25. Juli 1954 bei der
Stadtverwaltung ein. Der Stadtrat wurde in der Sitzung am 25. August 1954
davon informiert: "Es wird empfohlen das älteste Wappen zu wählen. Jedoch
soll die Rautenführung (der bayerischen Rauten) länger gezogen und nicht
viereckig werden." Dem Stadtrat liegen ein Siegelabdruck und eine
Zeichnung des ältesten Wappens vor. Er beschließt einstimmig, nach
Vorschlag des Archivs das Wappen anzunehmen, mit der Beschriftung "Wappen
der Stadt Vilsbiburg". Ein Antrag über das Archiv an das Bayerische
Innenministerium zur Prüfung und Genehmigung ist zu stellen.
In der Stadtratssitzung vom 24. September 1954 wurde über ein Schreiben
des Staatsarchivs informiert: "Bezüglich der neuen Stadtfahne wird dem
Stadtrat vorgetragen, dass diese oben einen Panther trägt und unten
rot-weiße Streifen". Der Stadtrat ist für die Einführung der Stadtfahne.
Ein Antrag auf Genehmigung der Einführung ist zu stellen. Die Kosten für
das neue Stadtsiegel sind 90.- DM. |
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Der Stadtrat nimmt das Schreiben des Ministeriums des Inneren vom 18.
Februar 1955 in der Sitzung am 25. Februar 1955 zur Kenntnis, wonach die
Änderung des Wappens und die neue Stadtfahne genehmigt sind. Dieses Datum
ist die Geburtsstunde des "neuen" Vilsbiburger Stadtwappen; heraldisch
links: die bayerischen weiß-blauen Rauten und rechts der stehende, nach
rechts gewendete rote Panther.
"Änderung des Wappens der Stadt Vilsbiburg und Führung einer
Stadtfahne" das ist der 15. Fixpunkt in der Stadtratssitzung am 1. April
1955. Es wird beschlossen drei große und zwei kleine Siegel anfertigen zu
lassen mit der Beschriftung "Bayern" – "Stadt Vilsbiburg". Der Ankauf von
neuen Wimpeln und von drei neuen Stadtfahnen wurde in der Sitzung vom 29.
April 1955 genehmigt.
26 Jahre nach der Stadterhebung tauscht die Stadt Vilsbiburg ihr
bisheriges "Biberwappen" gegen ihr "altes" Stadtwappen ein. In einem
Schreiben des Innenministeriums werden der Stadt Vilsbiburg die Umstände
für die Wappenverleihung und die heraldischen Gegebenheiten des neuen
Stadtwappens mitgeteilt: Wappen, gespalten; vorne in Silber ein steigender
feuerspeiender, golden bewehrter roter Panther; daneben die bayerischen
Rauten.
Mit Zustimmung des Staatsministeriums des Inneren vom 18. Februar 1955
(Entschl. Nr. IB I – 3000 - 29 V I) hat die Stadt erfreulicherweise wieder
ihr ursprüngliches Wappen angenommen. In einem gelehnten Dreiecksschild
ist es erstmals in dem ungewöhnlich großen Siegel des damaligen Marktes
mit der Umschrift + SIGILLVM.CIVIVM.PIBVRGENSIVM überliefert, das
1330-1340 in der Zeit, als Vilsbiburg vorübergehend städtische Rechte
hatte, entstanden sein dürfte und seit 1374 in Abdrucken nachweisbar ist.
Der Wappeninhalt bezieht sich auf die Ortsherren: Der Panther war das
Siegelbild der Spanheimer Grafen, zu deren ausgedehnten Besitz auch die
Landschaft an der Vils im 12. und in der ersten Hälfte des 13.
Jahrhunderts gehörte. Die Rauten sind das Abzeichen der bayerischen
Herzöge, die das Erbe der Spanheimer 1260 erwarben und den Panther als
Nebenwappen fortführten. Im ausgehenden 15. Jahrhundert war aber das alte
Ortswappen durch ein anderes verdrängt worden, das zuerst in einem gegen
1500 geschnittenen Siegel mit der Umschrift + s. civium. pyborgensium
(Abdrucke seit 1514) auftaucht: im Rautenschild ein Schrägbalken, belegt
mit einem springenden Biber. Dieser sollte, allerdings in völliger
Fehldeutung, den Ortsnamen versinnbildlichen. Bis 1955 blieb dieses
"falsch redende" Wappen gültig. In den Quellen und im Schrifttum findet
man verschiedene Angaben für die Farben. Mielich zufolge lautete die
Beschreibung des nunmehr abgelegten Wappens in neuerer Zeit: im
Rautenschild ein silberner Schrägbalken, darin ein blau geschwänzter
schwarzer Biber. – Die neue Gemeindefahne hat die Streifen rot und weiß,
den Wappenfarben entsprechend. 1929 wurde Vilsbiburg wieder zur Stadt
erhoben.
Dies ist nun die offizielle Beschreibung des
Innenministeriums zum neuen Stadtwappen aber auch ein Hinweis zum
bisherigen "Biberwappen".
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Die bayerischen Rauten
Die schrägen und spitzen Rauten, die in der heraldischen Fachsprache und
nach ihrer Benennung bis zum späten 18. Jahrhundert richtiger "Wecken"
heißen, stammen von den Grafen von Bogen. Herzog Ludwig der Kelheimer
heiratete 1204 Ludmilla, die Witwe des Grafen Albert III. von Bogen. Mit
dieser Heirat kamen die weiß-blauen Rauten in das Wappen der Wittelsbacher.
Erstmals in den Siegeln der Wittelsbacher Herzöge Ludwig II. und Heimrich
XIII., Söhne des Herzog Otto II. (des Erlauchten) erscheinen seit 1247 die
Rauten im Dreiecksschild.
Die Anzahl der Rauten waren ursprünglich 21 ganze und angeschnittene, sie
wurden zum Sinnbild für Bayern. Ihre Farben silber und blau, oder weiß und
blau, werden zum Symbol für das Land. Die erste Urkunde, an welche die
Wittelsbacher diesen Rautenschild als Siegel anhängen ist genau datiert:
"…gegeben bei der Belagerung der Feste Hademarsperch am 1. Dezember 1247."
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Der Panther
Im Jahr 1255 teilen die Söhne von Otto II., Ludwig II. (der Strenge)
und Heinrich XIII. das Herzogtum in Ober- und Niederbayern auf. Ludwig
behält das 1247 von den Bogener Grafen übernommene Wappen, das weiß-blaue
Rautenschild 42 Jahre lang bei. Sein Bruder Heinrich führt seit 1258 den
Titel Pfalzgraf bei Rhein und Herzog von Bayern. Auf seinem Reitersiegel
von 1259 taucht der Panther auf. Und dieses Wappenbild führen nunmehr alle
bayerischen Herzöge, die als Nachkommen Heinrichs in Niederbayern
regieren. 1340 verschwindet nach dem Aussterben der Linie des unmündigen
Urenkel Herzog Johann I. (das Kind), der Panther aus Wappen und Siegel der
bayerischen Fürsten, sowohl auch der Ämter.
Der Panther war das heraldische Zeichen des aus Rheinfranken stammenden
hochadeligen Hauses der Spanheimer Grafen. Für die aus diesem Hause
stammenden Herzöge von Kärnten ist er seit 1163 bezeugt. Auch die nach
Ortenburg benannte bayerische Linie (Spanheimer-Kraiburg/Ortenburg) des
Grafen Rapoto I., führte den Panther im Wappen. Sie hatten von 1206 bis
1248 die bayerische Pfalzgrafenwürde inne. Eine bedeutende Rolle spielte
das Geschlecht durch ihren ausgedehnten Besitz und die Vogtei- und
Grafenrechte in Altbayern. Das Sponheim-Ortenburger Geschlecht führten den
Panther, und zwar bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1248 in zwei
verschiedenen Formen: Rapoto II. (von Ortenburg) führte den Panther nach
links gewendet; sein Sohn und Nachfolger als bayerischer Pfalzgraf Rapoto
III. in rechtsgewendeter Form, wie beim Vilsbiburger Wappen.
Mit Rapoto III. von Ortenburg, Pfalzgraf von Bayern, starb dieser
Familienzweig aus und der Besitz der Ortenburger und auch das
Pfalzgrafenamt fielen über die Tochter Elisabeth, die mit Hartmann I.,
Graf von Werdenberg-Sargans verheiratet war, an die Wittelsbacher. An
Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern ging das Ortenburger Erbe. Von da
an erscheint der Panther auf dem Siegel Heinrichs. Es dürfte nach alledem
kaum mehr einem Zweifel unterliegen, dass der Panther ursprünglich das
Wappen der Sponheimer war und von den niederbayerischen Herzögen nur
deshalb angenommen wurde, weil sie in den Besitz jener Güter in Bayern
gelangten, welche dort die Nebenlinie der Sponheimer-Kraiburg/Ortenburger
besaßen. Jedenfalls findet sich der Panther bei Herzog Heinrich XIII. von
Niederbayern, bei seinen Söhnen Heinrich und Otto – sie alle führten den
Löwen, die Rauten und den Panther vereint in einem Siegel. Ludwig der
Bayer vereint wieder Nieder- und Oberbayern und übernimmt auch das Wappen
mit dem Panther.
Der Spanheimer Panther befindet sich nicht nur im Wappen von Vilsbiburg.
Traunstein (in blau), der ehemalige Landkreis Vilsbiburg, Eggenfelden,
Neumarkt, Ingolstadt, Reichenhall, Vilshofen und der Bezirk Niederbayern
führen ihn in der Farbe rot und in verschiedenen Ausführungen im
Wappenschild.
Nicht die Verwandtschaft der Grafen von Frontenhausen oder der Edlen von
Haarbach mit den Grafen von Ortenburger hat den Vilsbiburgern den Panther
im Wappen gebracht. Herzog Heinrich XIII. übernahm das Erbe der
Spanheimer-Ortenburger und auch den Panther, dazu gesellten sich die
Rauten der Grafen von Bogen. Vilsbiburg ist eine Gründung der
Wittelsbacher Herzöge um 1260. Bayern wurde nach dem Tode von Herzog Otto
II., (gestorben 1253) im Jahr 1255 von den Söhnen Ludwig und Heinrich in
Ober- und Niederbayern aufgeteilt. Heinrich erhält Niederbayern und
gründet an der Vils die Stadt Vilsbiburg. In der zweiten
Herzogsaufschreibung von 1301/07 wird Vilsbiburg "Stadt" genannt, was auch
im ersten Freiheitsbrief für die Stadt Vilsbiburg am 6. März 1323
bestätigt wird und damit hat zu Anfang des 14. Jahrhundert Vilsbiburg
schon städtische Rechte. Die Stadtrechte reichten bis in das Jahr 1366.
Ein Jahr nach dem großen Brand von Vilsbiburg (1366) hat der Herzog der
Stadt zum Wiederaufbau die Steuern für sechs Jahre erlassen. Vilsbiburg
entwickelte sich nicht mehr "städtisch". Ab 1367 erscheint Vilsbiburg bis
zur Stadterhebung am 1. April 1929 nur mehr als Markt. 26 Jahre nach der
Stadterhebung erhält die Stadt Vilsbiburg am 18. Februar 1955 ihr "altes
städtisches" Wappen zurück.
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Bearbeitete Quellen:
> Bleibrunner, Hans: Niederbayern, Kulturgeschichte des bayerischen
Unterlandes in zwei Bänden,
Landshut 1993, Bd. 2, S. 301.
> Grasmann, Lambert: Vilsbiburg in alten Ansichten, Verlag Friedrich
Pustet, Regensburg, 1980.
> Hausmann, Friedrich: Archiv der Grafen zu Ortenburg, Urkunden, Bd.
1142-1400, in: Bayerische
Archivinventare, Nr. 42.
> Niederbayerische Heimatblätter: Nr. 5, 2. Jg., Februar 1930, Vilsbiburg.
Ein Rückblick über 100 Jahre
(1830-1930), S. 158.
> Brandbrief: Original im BayHStA München, Altbayerische Landschaft, Urk.
Nr. 65.
> Beschlussbuch des Stadtrates vom 22. 1. 1954 bis 17. 12. 1954, Nr. 25,
Sitzung des Stadtrates vom
25. 6. 1954: Wappen der Stadt. Vorsitz 1. Bürgermeister Kögl, 2.
Bürgermeister Dr. Schulz,
Beschlussbuch Blatt 2.
> Stadtverwaltung: Beschlussbuch 1. 1. 1955 bis April 1956, Beschluss in
der Stadtratsitzung vom 25.
Februar 1955, Blatt 2, Nr. 9.
> Beschluss in der Stadtratsitzung vom 1. April 1955, Blatt 5, Nr. 15.
> Bezirk Niederbayern (Hg.): Die Wappen der Niederbayerischen Landkreise
und Gemeinden, 1960.
> Der Landkreis Vilsbiburg, Herausgegeben von der Verwaltung des
Landkreises Vilsbiburg, 1966,
S. 179,
> Klemens Stadler: Die Wappen des Landkreises und der Stadt Vilsbiburg und
der Märkte
Frontenhausen, Geisenhausen und Velden, S. 180 Vilsbiburg.
> Rattelmüller, Paul Ernst: Das Wappen von Bayern.
> Stadler Klemens: Die Wappen der Niederbayerischen Landkreise und
Gemeinden, 1960, S. 134f.
> Steimel, Robert: Die Wappen der bundesdeutschen Landkreise.
> Puhane Mario: Die Grafen von Ortenburg bis zur Reformation, in:
Grenzenlos, Geschichte der
Menschen am Inn, Katalog zur ersten
Bayerisch-Oberösterreichischen Landesausstellung 2004.
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg.
Text und Fotos:
Peter KäserPeter Käser, Zenelliring 43/Binabiburg, 84155 Bodenkirchen,
Tel: 08741 6999,
e-mail:
kaeserpe@t-online.de |