Ausgrabungen in der Spitalkirche

Eine große Zahl Vilsbiburger fand sich ein, um die Ausgrabungen zu besichtigen

 


Zweiter Bürgermeister Martin Priller,
Heimatvereins- Vorsitzender  Peter Barteit,
Museumsleiter Lambert Grasmann
 und Archäologe Bernhard Häck
 referierten zur Einführung

 

In einer Gruft im Bereich unter den Kirchen- Stühlen vermutete man, sie könne dem Stifter Caspar Westendorfer als letzte Ruhestätte gedient haben.
Die Grabungstechniker des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege fanden jedoch ein leeres Behältnis vor.

 

Geborgen wurde eine große Zahl keramischer Produkte, die von den Spezialisten des Landesamtes restauriert werden.
Ärchäologe Bernhard Häck demonstriert den Fund an mehreren Beispielen.

 

Wesentlich konkreter sind Siedlungsspuren, die man in der Kiesschüttung des Landhauses identifizieren konnte. So lässt sich jetzt der Verlauf der alten Ringmauer noch deutlicher rekonstruieren. Weiter konnte analysiert werden, dass sich hier vor Errichtung der Katharinen- Kapelle in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ein Vorgängerbau befunden hat. Gesichert wurden Spuren einer Holzständer-Konstruktion, deren Zwischenräume mit Lehmfüllungen und einem Flechtwerk versehen waren. Putzfragmente geben Aufschluss über das ungefähre Aussehen des Baues, bei dem es sich auch um ein Gotteshaus gehandelt haben könnte.

 

Ein Grabungstechniker klärt die Jugendlichen über gefundene Reliquien auf.

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