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Die Stadt Vilsbiburg und
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Hohe
Kompetenz aus Leidenschaft
Von Georg Soller
Vilsbiburg. Seit 100 Jahren gibt es in Vilsbiburg das Heimatmuseum. Es
war die Weitsicht des damaligen Bürgermeisters Winkler und der Wunsch des
Magistrats, die Zeugnisse der Vergangenheit zunächst zu sammeln und der
Bürgerschaft zugänglich zu machen. Aufgrund der Vielzahl der Dokumente,
die im Lauf des Jahrhunderts in den Museumsarchiven Aufnahme fanden,
gelingt es den Ehrenamtlichen im Museum immer besser, in der Rückschau die
Entwicklungsströme der Stadt einzuordnen und zu erklären. Dafür erhielten
sie am Sonntagabend bei der Eröffnung der Sonderausstellung Lob von allen
Seiten. |
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Im
Mittelpunkt der Ausstellung stehen Themen, die bislang noch nicht so tief
erforscht wurden. „Ein besonderes Anliegen war mir eine breitere museale
Darstellung der einstmals in Vilsbiburg so zahlreich vertretenen und
wirklich bedeutsamen Textilbetriebe“, sagte Grasmann. Und wenn mit
Ausnahme der Firma Zollner, die mit geschickter Ausrichtung den Übergang
in die postindustrielle Zeit geschafft hat, alle großen und kleinen
Unternehmen von Seiler über Hudson und Rank bis zu Siegelin und Alpentraum
erloschen sind, dann sieht man daran auch, wie wichtig die Arbeit der
Heimatforscher eigentlich ist: Nachdem der museale Bestand in diesem
Bereich noch gering war, sei aufgrund der Nachforschungen das zur
Verfügung stehende Material förmlich „explodiert“, wie der Museumsleiter
sagte. |
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Hohe kulturelle
Leistung |
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Text und Fotos von der Eröffnung: Georg Soller Fotos von der Ausstellung: WG