Flechten

Es sind unverwüstliche Lebensformen. Man findet sie in der Antarktis und auf den höchsten Berggipfeln. Selbst strengste Winter schaden ihnen nicht. lhre Farbenpracht und den bizarren Formenreichtum entdeckt man erst aus der Nähe. Neuerdings werden sie von der Wissenschaft als Indikatoren für die Luftgüte benutzt.

Die Flechten sind keine Schmarotzer sondern Doppelorganismen. Eine Pilz- und eine Algenart leben jeweils eng miteinander zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Man nennt das eine Symbiose. Diese Lebensgemeinschaften entwickeln eigenständige Gestalten. Dabei entstehen meist krustenartige Überzüge, teils lappig gegliederte oder auch verzweigte, strauchartige Gebilde.

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