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Mit dem "Fährmann von Haunreit" von Martin Winklbauer
beschäftigt sich der Theaterverein wieder einmal mit dem Thema Tod. Ohne
Zweifel ein Theaterstück, welches zum Nachdenken anregt, doch gerade darin
liegt der Reiz. Eine Geschichte zu erzählen, die viele hundert Jahre
zurückliegt und deren Präsenz sich auch heute noch erkennen lässt, in
unserem eigenen Denken und Handeln. |
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In dem Stadl von Piesing wird das letzte Fuder Getreide
gefahren. Man schreibt das Jahr 1806. Die Ernte ist nicht schlecht
ausgefallen und auch die Quartierlasten durch die "befreundeten" Franzosen
haben im späten Sommer dieses Jahres ein Ende gefunden. So sind die Leute
in der Gegend zwar geschunden und ausge-mergelt, aber doch voller Hoffnung
für die Zukunft. |
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An dieser Stelle entsteht eine Rückblende, die den Zuschauer in das Jahr
1350 versetzt. |
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| Als die Pest übers Land zog und die Einwohner von Piesing, einen nach dem anderen dahingerafft hat, haderten die Menschen - ob Arm oder Reich, ob Jung oder Alt - mit ihrem Schicksal. Sie würden alles Geld der Welt geben, um noch ein wenig mehr Zeit zu haben. Auch ein Schuldiger war schnell gefunden: nur das Gesindel von auswärts trägt Schuld an der Katastrophe. Dabei erkannten sie nicht, dass das scheinbar Edle und Vornehme weitaus mehr Gefahren birgt.... | |
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Premiere des Stücks war am 7. Juli, weitere
Aufführungstermine sind Weitere Informationen unter www.theaterverein-trauterfing.de |
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Text: Susanne Habrunner Fotos: WG