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Die "Jagdszenen aus Niederbayern" des Dramatikers Martin Sperr, welche
Ende der 60-iger Jahre als Film zu sehen waren, werden derzeit auf dem
Neudecker Hof als Theaterstück in Szene gesetzt. |
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Die Geschichte spielt im Frühherbst nach der Währungsreform in Reinöd, einem niederbayrischen Dorf in der Gegend von Landshut. Die Menschen versuchen, so kurz nach dem Krieg, wieder langsam zurück zu ihrem normalen Leben finden. |
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Jeder möchte seinen Platz in der Dorfgemeinschaft und eben zu dieser gehören. Auch die Flüchtlingsfrau Barbara möchte in dieser scheinbaren Idylle leben, doch sie scheint ein Geheimnis zu haben - ihren Sohn Abram. |
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Als dieser plötzlich vor der Tür steht um bei seiner Mutter zu leben, machen sich die Dörfler Gedanken über die Gerüchte, die sich um den jungen Mann ranken. Er scheint homosexuell zu sein, auch soll er deswegen bereits im Gefängnis gesessen haben. Das Misstrauen der Dorfbewohner gegenüber Abram beginnt zu keimen. |
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Er findet Unterschlupf bei Maria, einer Witwe, die mit einem jüngeren Mann zusammenlebt und obendrein einen Sohn hat, der für den Dorftrottel gehalten wird. Somit gehört auch sie zu dem Kreis Personen, die im Dorf wegen ihrer Lebensweise verachtet werden. |
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Abram schlägt sich mit
Gelegenheitsarbeiten durch, beginnt mit dem Dienstmädchen Tonka eine
Beziehung und versucht, den Hohn und Spott der ihm entgegenschlägt, zu
überhören. |
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Als er sich scheinbar an den schwachsinnigen Rovo heranmacht, ist für sie die Grenze der Toleranz erreicht. Sie beschließen, diesem unzüchtigen Treiben ein Ende zu bereiten und so beginnt eine Jagd gegen Einen, der nicht in ihre Kreise passt.er Tod setzte über de |
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Regie Ferdinand Limmer, unterstützt von Herbert Forster |
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Premiere des Stücks war am 6. Juli 2007, weitere
Aufführungstermine sind Bericht der Vilsbiburger Zeitung vom 09. Juli 2007 Weitere Informationen unter www.theaterverein-trauterfing.de |
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Text: Susanne Habrunner Fotos: WG