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Franz Gilg wurde am 6. Mai
1963 in Osterhofen in Niederbayern geboren. Er arbeitet als Redakteur bei
der Passauer Neuen Presse beim Rottaler Anzeiger. :
Durch Zufall ist er auf den
Fall gestoßen, als sich jemand 1998 an den Rottaler Anzeiger wandte und
Einsicht ins Archiv haben wollte, um mehr über den Doppelmord zu erfahren,
der hier in dieser Gegend vor 48 Jahren war. Gilg versuchte ihm zu helfen
und stöberte tatsächlich zwei Artikel aus den Bänden. Neugierig geworden
recherchierte er weiter um zu erkunden, wie die Sache ausgegangen ist.
Er erfuhr von dem Sensationsprozess von 1958 in Gangkofen, als damals der
Hauptverdächtige aufgrund Indizien zu lebenslanger Haft verurteilt wurde,
jedoch nie ein Geständnis ablegte.
Anlässlich des 40.
Jahrestages des Prozessauftakts erstellte Franz Gilg 1998 für den Rottaler
Anzeiger eine vierteilige Serie über den Fall. Die Mehrheit der Leser
verschlang den Stoff geradezu, jedoch geriet die Redaktion durch ehemalige
Betroffene unter einen solchen Druck, dass die Serie nach zwei Teilen
gestoppt werden musste. Das bewog Gilg zu dem Entschluss den Stoff als
Roman zu verwerten, wobei er alle ihm bekannten Fakten einarbeitete und
den Rest mit Fiktion füllte, um am Schluss eine logische Erklärung alter
offenen Fragen zu liefern. (Namen und Schauplätze wurden geändert) „Die
Schüsse von Öd“ ist 1999 als Roman erschienen und kann auch in den
Geschäftsstellen der Passauer Neuen Presse erworben werden Drei Jahre
später entschloss sich Gilg zusätzlich zum Roman eine Bühnenfassung zu
erstellen.
Auf dieser Vorlage basiert
nun auch die Inszenierung des Theatervereins Trauterfing.
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