Freilichtaufführung 2003
Die Schüsse von Öd

Autor


Franz Gilg wurde am 6. Mai 1963 in Osterhofen in Niederbayern geboren. Er arbeitet als Redakteur bei der Passauer Neuen Presse beim Rottaler Anzeiger. :
Durch Zufall ist er auf den Fall gestoßen, als sich jemand 1998 an den Rottaler Anzeiger wandte und Einsicht ins Archiv haben wollte, um mehr über den Doppelmord zu erfahren, der hier in dieser Gegend vor 48 Jahren war. Gilg versuchte ihm zu helfen und stöberte tatsächlich zwei Artikel aus den Bänden. Neugierig geworden recherchierte er weiter um zu erkunden, wie die Sache ausgegangen ist. Er erfuhr von dem Sensationsprozess von 1958 in Gangkofen, als damals der Hauptverdächtige aufgrund Indizien zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, jedoch nie ein Geständnis ablegte.

 

 

 

 

 

 


Anlässlich des 40. Jahrestages des Prozessauftakts erstellte Franz Gilg 1998 für den Rottaler Anzeiger eine vierteilige Serie über den Fall. Die Mehrheit der Leser verschlang den Stoff geradezu, jedoch geriet die Redaktion durch ehemalige Betroffene unter einen solchen Druck, dass die Serie nach zwei Teilen gestoppt werden musste. Das bewog Gilg zu dem Entschluss den Stoff als Roman zu verwerten, wobei er alle ihm bekannten Fakten einarbeitete und den Rest mit Fiktion füllte, um am Schluss eine logische Erklärung alter offenen Fragen zu liefern. (Namen und Schauplätze wurden geändert) „Die Schüsse von Öd“ ist 1999 als Roman erschienen und kann auch in den Geschäftsstellen der Passauer Neuen Presse erworben werden Drei Jahre später entschloss sich Gilg zusätzlich zum Roman eine Bühnenfassung zu erstellen.
Auf dieser Vorlage basiert nun auch die Inszenierung des Theatervereins Trauterfing.
 

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