Freilichtaufführung 2003
Die Schüsse von Öd

Inhalt

Die Geschichte beginnt mit dem feigen Mord hinterrücks durchs Fenster des Bauernhauses von Karl und Katharina Hartl. In der Stube der Landpolizei wird nun versucht den Mord aufzuklären.  Zeugen werden vorgeladen oder auch vorgeführt. Vermeintliche Alibis werden geprüft bis der Fall geklärt scheint. Doch allzu dienstbeflissen sind sie nicht, die Polizisten im Jahr 1950. Die Vernehmungen gehen eher tölpelhaft über die Bühne und nur gar zu gerne glaubt man das, was man glauben will.  Mehrere Jahre ziehen ins Land bis 1958 sich ein eifriger Kriminalmeister aus Landshut nochmals an die Aufklärung des Falles ranmacht, Zeugen von damals werden wieder verhört, neue Zeugen werden ausfindig gemacht, bis so viele Indizien gegen den Hauptverdächtigen Paul Waczek, genannt Metzgerfuchs, sprechen, dass er auch verurteilt wird.

 

 

 

 

Nach der Pause erfolgt ein Zeltsprung in die Gegenwart und Paul Waczek kehrt zurück an den Ort des Geschehens. Er sucht den Pfarrer von damals auf und erzählt ihm die Vergangenheit aus seiner Sichtweise. Und hier erfolgt nun eine szenisch ausgefeilte Taktik des Stücks, Diese Rückblenden in die Vergangenheit werden auf der Bühne gespielt. Der Zuschauer kann nun zwei Handlungsstränge verfolgen. Vergangenheit und Gegenwart. Die Auflösung des Falles wird viele überraschen.

Eine Besonderheit macht dieses Stück für den Theaterverein so interessant: Der jetzige Besitzer des Hofes Kleinhochreith ist der Neffe des Ermordeten. Und nicht nur das, das Mordopfer wurde hier auf diesem Hof geboren und wuchs auch hier auf. Später bewirtschaftete er dann zusammen mit seiner Frau das Anwesen Kleinheckenwies, wo die beiden dann erschossen wurden und drei Kinder als Vollwaisen hinterließen.

Homepage der Stadt Vilsbiburg