KAMMERORCHESTER VHS VILSBIBURG
Sonntag, 29. März 2009
Aula der Staatl. Realschule Vilsbiburg
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Am Sonntag, den 29.März musizierten um 17.00 Uhr das
Vilsbiburger Kammerorchester in der Aula der Staatl. Realschule
Vilsbiburg mit seinem Dirigenten Heinz Loher ein ansprechendes
Konzertprogramm. |
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Das Konzertprogramm begann mit der "Sinfonia Veneziana" von Antonio Salieri und schloss mit Schuberts 5. Sinfonie. |
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Antonio Salieri (1750-1825) war einer der bedeutendsten Opernkomponisten
des ausgehenden 18. Jahr-hunderts. Seine Werke wurden in ganz Europa
aufgeführt und in Paris feierte man ihn als den würdigen Nachfolger
Christoph Willibald Glucks. Doch das eigentliche Zentrum seines Wirkens
war Wien, wo er Leiter der italienischen Oper am Nationaltheater und
Hofkapellmeister wurde. Darüber hinaus war er ein gesuchter Lehrer, der
zu seinen zahlreichen Schülern u.a. Beethoven, Hummel, Moscheles und
Schubert zählte, selbst der junge Liszt hat noch Unterricht bei ihm
bekommen. Doch all dies konnte Salieri nicht vor einem schnellen und
gründlichen Vergessenwerden bewahren. Nur der Name ist noch bekannt, aber
er verbindet sich nicht mit seinem umfangreichen Werk, sondern geistert
als der eines Konkurrenten, Neiders und angeblichen Giftmörder Mozarts
durch die Geschichte. Theaterstück und Kinoschlager "Amadeus"
haben aus dieser Legende ein publikumwirksames Ereignis werden lassen.
Längst hat die Musikgeschichtsschreibung diese Legende vom Giftmord
widerlegt, aber für eine Rehabilitierung nicht allzu vieles beigetragen.
Man wird Salieris Bedeutung jedoch nur erfassen können, wenn man ihn
gerade nicht mit Mozart vergleicht und diese ungerechtfertigte
Polarisation aufgibt. |
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Franz Schuberts (1797-1828) Instrumentalkompositionen tragen Spuren eines leidenschaftlichen Ringens mit dem Vermächtnis der Klassiker. Sein inneres , zutiefst romantisch geprägtes Gesicht zeigt das Streben nach Verfeinerung, nach Verdichtung des Empfindungsausdrucks und zugleich den Hang, in einer üppig wuchernden Fülle wechselnder Bilder und Gedanken das "Ich" in der Kunst zu spiegeln. Schubert schrieb seine 5. Sinfonie im Alter von 19 Jahren. Sie ist ein bunter Strauß frischer, schwärmender Melodie im sinfonischem Gewand. |

Text: VHS-Kammerorchester Fotos:
WG